Mittwoch, 15. August 2012

Der schönste Sonnenuntergang der Welt


...ist natürlich in der Oranienstraße. Oder? In einem Blog wird die Oranienstraße mit Bayern verglichen.

Ein interessanter Vergleich auf dem Blog arlivre.eu. Der Autor schreibt nämlich dort über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Bayern und der Berliner Oranienstraße.

Der Berliner Kiez kommt dabei eindeutig besser weg. Und das klingt ungefähr so:

„Erst jetzt beim Spazieren durch die Oranienstraße wird mir bewusst, was ich dort nicht riechen konnte. Mitte in Kreuzberg werde ich mit verschiedenen anderen Gerüchen konfrontiert, es raucht von überall, aus den Autos, die gestresst versuchen, das Chaos zu überwinden, und aus den Häusern, wo offensichtlich gegrillt wird. Der Rauch der Oranienstraße dringt in meinen Körper ein, kitzelt meine Nase, ich niese mehrmals. Aber der Wiederstand ist nicht aufrechtzuerhalten, ich gebe nach, ich hole Luft und der Rauch füllt meine Lungen.”

Das einzige, das den Schreiber stört, ist der Gestank. Weiter geht die Fast-Lobhymne auf die Oranienstraße nämlich so:

„Ich laufe weiter in die Richtung Moritzplatz. Die Sonne geht unter. Das gelbe Licht versetzt die Oranien in einen surrealistischen aber wunderschönen Zustand, Rauch und Sonne, das Chaos wird romantisch, Stadt und Natur begegnen sich im warmen Sonnenlicht, Menschen aller Herkunft sitzen in Cafés, überqueren die “Sonnenstraße”, eilen in beide Richtungen. In diesem Moment mag ich diese Straße, ich liebe sie, aber meine Nase ist nicht zufrieden, sie mag nicht, was sie hier riecht. Gerüche und Gestank vermischen sich, so riecht also Berlin.”

Der gesamte Text ist sehr lesenwert und kann hier komplett gelesen werden.
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