Montag, 11. Juni 2012

Let’s do this, O-Street!

Blutverschmierte Häuserfassade
Bitte lass mich am Leben, liebe Oranienstraße Foto: Benjamin Doerfel




Ab heute geht’s für mich richtig los, eine Woche Oranienstraße, von morgens bis abends. 24/7.


Der Glücks-Schlüpfer ist gepackt, der Kühlschrank ist aus, die Blumen sind gegossen. Heute geht es endlich los. Ein norddeutscher Jung mitten in Kreuzberg. Ich bin gespannt, wie es läuft. Viele Geschichten, viele verschiedene Menschen und wenig Schlaf warten auf mich.

Natürlich habe ich im Vorfeld schon die eine oder andere Stunde auf der Oranienstraße verbracht. Mit den Hipstern in der Luzia versucht, möglichst cool auszusehen, in den Prinzessinnengärten stundenlang nach den passenden Kräutern für mein Steckrübenmus gesucht, im M29-Doppeldeckerbus fast die Treppe heruntergefallen, im SO36 unchristliche Rockmusik gehört, im Shanti Cocktails getrunken, beim Kreuzburger irrational hohe Mengen Fleisch zu mir genommen und im Franken aufkommendes Heimweh in Astra ertränkt.

Und obwohl ich nicht von hier bin, fast überall „Kreuzberg bleibt unhöflich“ an den Fassaden steht und ein Touristenhasser-Aufkleber den nächsten jagt, habe ich mich bis jetzt auf der O unheimlich wohl gefühlt. Mal sehen, wie mein Fazit nächste Woche aussieht. Let’s do this, O-Street!
Twitter hat Schluckauf. Der Feed konnte nicht geladen werden.

blogroll

asa-blog.de
Blog der Axel-Springer-Akademie

twitter.com/zoomberlincom
Hier twittert die ZOOM-BERLIN-REDAKTION

Kommentare

comments powered by Disqus